Das hat mein Freund neulich zu mir gesagt und ich muss sagen, er könnte Recht damit haben!
Von verschmust kann man bei Carter und Walker kaum sprechen:
Carter ist super anhänglich, läuft mir oft hinterher und muss IMMER da sein, wo alle sind. Ich habe das Gefühl, er kann gar nicht richtig alleine sein. Manchmal lässt er sich auch gerne am Köpchen kraulen, dann drückt er ihn ganz doll gegen meine Hand und tapst mit den Pfoten immer so süß hin und her, weil es ihm so sehr zu gefallen scheint. Trotzdem würde ich ihn nicht als verschmust bezeichnen, weil solche "Anfälle" vielleicht alle 2-3 Tage mal vorkommen.
Walker ist das genaus Gegenteil. Er kann sehr gut alleine sein und ich habe das Gefühl, dass er das auch vorzieht. Wenn z.B. alle unten im Wohnzimmer sind (einschließlich Carter natürlich), bleibt Walker trotzdem oben oder, wenn er vorher schon im Wohnzimmer war, legt sich etwas abseits unter den Esstisch, sodass man auch nicht so gut an ihn heran kommt. Wenn er mal irgendwo liegt und man ihn vorsichtig streichelt, lässt er sich das neuerdings gefallen und ganz, ganz selten hab ich auch mal das Gefühl, dass es ihm gefällt. Früher ist er immer nach kurzer Zeit aufgestanden und hat sich einen Meter weiter weg hingelegt.
Ich habe jetzt überhaupt nicht das Gefühl, dass meine Kater irgendwie komisch sind oder sie aus einem bestimmten Grund so unverschmust (gerade Walker) sind. Sie waren schon von Anfang an so und ich habe nicht den Eindruck, dass es ihnen schlecht geht oder sie Angst vor uns haben oder so.
ABER ich frage euch trotzdem mal: Ist das normal? Ich habe keine Katzenbesitzer in meinem näheren Umfeld und habe deshalb auch keine Vergleichsmöglichkeit, wie andere Katzen so sind. Erzählt doch mal, wie das bei euch so ist und ob euch auch schon solch unverschmusten Zeitgenossen untergekommen sind.





